Auszeichnungen für Wild aus der Region

Restaurants und Gaststätten, die heimisches Wild anbieten, werden von der KJV unterstützt und mit einer Herkunftsurkunde des Wildbrets ausgezeichnet.

Fleisch von Wildschwein, Reh, Rot- und Damwild ist nach wie vor ein geschätztes Lebensmittel:

 

Knapp 26.800 Tonnen Wildbret verspeisten die Deutschen im letzten Jagdjahr. Saftiger Wildschweinschinken oder zarte Rehkeule stehen nicht nur zu Weihnachten hoch im Kurs. Nach einer aktuellen Hochrechnung des Deutschen Jagdverbandes (DJV) wurden in der vergangenen Jagdsaison (1. April 2016 bis 31. März 2017) 26.800 Tonnen heimisches Wildbret zubereitet und gegessen. Das Fleisch vom Wildschwein mit 13.900 Tonnen ist nach wie vor am begehrtesten. Auch Reh erfreut sich mit 8.900 Tonnen großer Beliebtheit. Vom Rotwild wurden 2.700 Tonnen verzehrt, gefolgt vom Damwild mit 1300 Tonnen.

 

Nach einer Umfrage ist Wildfleisch ein beliebtes Lebensmittel, sagt Werner Rupp, Pressereferent der KJV GD, es ist gesund, bekömmlich, kalorienarm und frei von jeglichen künstlichen Substanzen. 60 Prozent der Deutschen essen mindestens einmal im Jahr Wild. Beim Kauf empfiehlt er allerdings genau hinzuschauen und auf Regionalität zu achten. „Idealerweise kaufen Verbraucher direkt beim Jäger oder Metzger ein" Die Marke „Wild aus der Region" garantiert dabei die Herkunft aus heimischen Revieren.

 

Restaurants und Gaststätten, die heimisches Wild anbieten, werden von der KJV unterstützt und mit einer Herkunftsurkunde des Wildbrets ausgezeichnet. Diese wird für den Gast gut erkennbar  an der Haustür oder dem Gastraum aufgehängt.

 

Das Gasthaus „Hölzle“ in Weilerstoffel (Inhaber Fam. Schmid) und das Hofcafe Mangold in Herdtlinsweiler wurden vor Kurzem durch Kreisjägermeister (KJM) Martin Lang und Hegringleiter (HRL) Andreas Grässle von der KJV GD geehrt. Lang bedankte sich bei den Inhabern für das Vertrauen und versprach als Vorsitzender der KJV, alles zu tun um ein für den Verbraucher einwandfreies und gesundes Lebensmittel, ohne riesige Anfahrtswege, auf den Markt zu bringen.  Als besonderen Leckerbissen wollen die Köche, manche sind da ganz verrückt darauf,  auch die Innereien, der erlegten Tiere, wie Herz, Leber und Nieren als Spezialität anbieten. Wild wird jetzt das ganze Jahr über auf der Speisekarte stehen.

 

Die KJV GD wünscht allen Mitgliedern und Besuchern unserer Hompage frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr.

 

Text und Bilder von

Werner Rupp

Erstellt am 27.12.2017
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