Bericht zur Brauchbarkeitsprüfung 2016 für Jagdhunde

Brauchbarkeitsprüfung (BbKP) für Jagdhunde vor Kurzem von der Kreisjägervereinigung (KJV) Schwäbisch Gmünd und ihrer Hundegruppe abgehalten!

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Auch dieses Jahr  hatte die Hundegruppe der KJV wieder unter der Leitung von Hundeobfrau Elke Lohmüller einen Jagdhundausbildungskurs durchgeführt. Was die Hunde in diesem mehrmonatigen Kurs gelernt haben und ob das zum Bestehen der BbKP Prüfung reichte, konnten die Hunde mit ihren Führern jetzt unter Beweis stellen.Diese Prüfung hat in der Region nun schon eine langjährige Tradition und ist ein fester Bestandteil im Programm der Hundegruppe.

Gegen 8 Uhr trafen sich die zur Prüfung angemeldeten Hundeführer mit ihren Hunden  am Samstag, im Gasthaus Krone in Iggingen-Schönhardt, wo  dann der Prüfungsablauf  festgelegt und bekannt gegeben wurde.  Die Jaghornbläsergruppe eröffnete den Tag musikalisch. Elke Lohmüller begrüßte zunächst die Anwesenden und teilte dann die Prüflinge den verschiedenen Richtergruppen zu. Sie betonte  ausdrücklich, dass heute durch die Prüfung der Grundstein eines einsetzbaren   Jagdhundes, der vom Gesetzgeber auch zwingend vorgeschrieben ist, gelegt wird. Durch kontinuierliche Weiterbildung und Training kann der Hund dann an noch  schwerere Aufgaben herangeführt werden. Acht  Hunde verschiedener Rassen wurden  angemeldet, alle haben  die Brauchbarkeit erreicht.

Zum Bestehen der  BbKP muss der Hund  eine  Schweißspur (Blut) ausarbeiten können, Leinenführigkeit zeigen, freie Suche nach verlorenem Wild ausführen, Schussfestigkeit haben (nicht erschrecken beim Knall) allgemeinen Gehorsam und Wasserarbeit können. Wichtig ist auch die Teambildung zwischen Hund und Führer und die Zusammenarbeit. Meist wird der Test zum jagdlichen Gebrauch im dritten Lebensjahr nach einem entsprechenden Kurs, wo der Hund behutsam und spielerisch, mit seinen Artgenossen, an die zu bewältigenden Aufgaben herangeführt wird, durchgeführt. Dabei gibt es für die verschiedenen Hunderassen, auch schon von der Größe her, andere Aufgaben und Bereiche, wo sie nach der Prüfung ihre Anlagen und das Erlernte unter Beweis stellen werden. Man kann sagen, der Hund macht seine Gesellenprüfung.

 

Prüfungsleiter waren Jürgen Rupp und Elke Lohmüller, Richter im Revier Iggingen: Eugen Belima, Christoph Hemming und Xaver Kolb, Revierführer im eigenen Jagdrevier: Hans Schürle

 

Die zweite Gruppe, im Revier Göggingen wurde geführt von Karl Heinz Wörner in seinem Jagdrevier,Prüfer: Sebastian Pingel, Jürgen Rupp und Thomas Schürle.

 

Am späten Abend ging der erfolgreiche Prüfungstag, welcher  im Leben eines Jagdhundes und seinem Führer,  schon ein gewisses Highlight darstellt, bei Dämmerung zu Ende und zum Abschluss traf man sich wieder im Hundelokal.

 

Alle waren froh,  dass der Prüfungstag ohne Probleme und besondere Vorkommnisse abgelaufen ist. Die Prüfungsleiter bedankten sich für das disziplinierte Verhalten aller Beteiligten und für die geleistete Arbeit zum Vorbereiten der Veranstaltung.  Die Prüflinge bestätigten dies durch anhaltenden Applaus.

 

KJM Martin Lang  und erster Vorsitzender  der Jägervereinigung Schwäbisch Gmünd (JV) betonte in seiner Rede, wie wichtig eine gut funktionierende Hundegruppe für jede JV ist, um brauchbare Jagdhunde, die auch zwingend vom Gesetzgeber vorgeschrieben sind, auszubilden und zum Einsatz zu bringen, allein schon wegen deren Nase, die unserer bei weitem überlegen ist, kann auf Hunde zur Jagausübung nicht verzichtet werden.

 

Die Gesellschaft ging anschließend zum gemütlichen Teil des anstrengenden Prüfungstages über und ließ bei guter Verpflegung, vielen Gesprächen rund um die Jagd diesen ausklingen.