Ausbildung zum Jagdhelfer „Jagd ohne Hund ist Schund“

Bericht zur Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde 2018

Erstellt am 05.09.2018

Dies heißt es auch mit Recht, denn Jagdhunde die für die Jagd nicht zu gebrauchen sind, nutzen wenig. Ob der Vierbeiner ein brauchbarer und leistungsfähiger Jagdkamerad ist, kann mit Prüfungen getestet und im Rahmen der Prüfungsvorbereitung trainiert werden. So eine Brauchbarkeitsprüfung (BbKP) fand vor Kurzem schon traditionsgemäß wieder, von unserer Hundegruppe organisiert und durchgeführt, in den Revieren um Göggingen und Iggingen statt.

 

Der zur Prüfung nötige Vorbereitungskurs wurde ebenfalls von unserer Hundegruppe unter der Leitung von Hundeobfrau Elke Lohmüller, Göggingen über eine Dauer von ca. sieben Monaten, bei der Praxis und Theorie an die Hunde und ihre Führer übermittelt werden, absolviert. Bei der Prüfung geht es auch um die Eigenschaften die der Hund mitbringt, wie etwa um die gute Nase oder Spurwillen und der Wesensfestigkeit des Hundes. Wie arbeitet er, ruhig und konzentriert, oder eher nervös und hektisch? Zeigt er Durchhaltewillen bei der Arbeit? steht er vor, welche Laute bringt er mit? Spurlaut oder Sichtlaut, oder beides, wichtig ist, dass er Führigkeit und Gehorsamkeit zeigt und er darf nicht erschrecken bei einem Schussknall.

 

Prüfungsleiter Jürgen Rupp und Elke Lohmüller erwarteten die Prüflinge im Suchenlokal Landgasthof „Krone“ in Iggingen-Schönhardt gegen 8 Uhr, wo sie auch alle pünktlich eintrafen Die Richter hatten sich vorher auf den mit Spannung erwarteten Prüfungstag vorbereitet und die Teilnehmer entsprechenden Gruppen und Revieren zugeteilt. Aufbruch zur Jagd bliesen einige Bläser unserer Jagdhornbläsergruppe und das Ganze konnte beginnen. Die Gruppe Iggingen wurde von den Richtern (Obmann (RO) Karl Strobel, Eugen Belima, Xaver Kolb und Revierführer Hans Schürle (er arbeitet auch als Ausbilder mit) geprüft. Die Gruppe Göggingen, von den Richtern; RO Sebastian Pingel, Jürgen Rupp, Thomas Schürle und Revierführer Karl-Heinz Wörner.

 

An der Prüfung teilgenommen haben: Matthias Gaugel, Maximilian Wagner, Jürgen Kurzendörfer, Gerhard Hrusa, Catarina Anger, Matthias Nothdurft, Christian Junker, Florian Kemmer, Fabian Rietz, Klaus Hägele und Franz Retter.

 

Von den elf Gespannen haben zwei nicht bestanden, die Hunde sind am Ausarbeiten einer Schweißspur (Blut) gescheitert. Diese Spur wird über Nacht mit Wildschweiß gespritzt und muss vom Hund von Anfang bis Ende mit der Nase ausgearbeitet werden. Diese Blutspur kann mehrere hundert Meter lang sein.

 

Nach dem Ende des Prüfungstages trafen sich alle wieder im Suchenlokal zum Aufarbeiten des Tages und zur Übergabe der Prüfungsdokumente für die bestandene BbKP.

 

Prüfungsleiter und Hundeobfrau zeigten sich außerordentlich erfreut über den perfekten und harmonischen Ablauf der Prüfung und das disziplinierte Verhalten der Teilnehmer, sodass keinerlei Beanstandungen zu verzeichnen waren und nie eine etwaige gefährlichere Situation aufkam. Bei guter Verpflegung saß man noch lange zusammen und ließ den Tag ausklingen.

 

Text und Bild von Werner Rupp

Erstellt am 05.09.2018
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