Die Jägervereinigung Schwäbisch Gmünd stellt durch ihren Pressereferenten Werner Rupp klar, dass das Wildbret (Fleisch) in unserer Region und der weiteren Umgebung nicht mit Cäsium 137 als Spätfolge der Atomkatastrophe von Tschernobyl verstrahlt ist.
Wildschweine von hier sind zum Verzehr geeignet und sind nicht radioaktiv belastet. An Hand vieler Untersuchungen wurde keine Überbelastung mehr nachgewiesen bzw. ist lt. der Institute die radioaktive Menge, nicht so groß wie bei einem Flug von Stuttgart nach New York, die da der menschliche Körper aufnimmt.Man kann also ruhig sagen, dass man in der Region seit vielen Jahren keine verstrahlte Wildsau mehr gefunden hat.
Allerdings muss auch ehrlicherweise darauf hin gewiesen werden, dass wie in dem Zeitungsbericht steht, in Biberach und Bayern, vor allem im Allgäu, wo eine stark belastete radioaktive Wolke durch Niederschläge nieder ging, die Sache gebietsweise ganz anders aussieht. Dort ist das Schwarzwild (Wildschweine) nach einer festgestellten Überbelastung komplett zu entsorgen und darf nicht in den Handel gebracht werden. Durch das Aufnehmen von Pilzen tief im Waldboden, den die Schweine brechen (umpflügen) gelangt die immer noch verstrahlte Nahrung in den Wildkörper und belastet jenen mit Cäsium.
Trotzdem dass in den vergangenen Jagdjahren die Abschusszahlen von Schwarzwild (allein in Baden.-Wttbg. zwischen 70.000 und 80.000 ) stetig steigen, ist ein Eindämmen der Population für die Waidgenossen (Jäger) sehr schwierig. Wildschweine profitieren auch von den milden Temperaturen und von dem vielen Maisanbau. Das Maisfeld ist ein wahres Schlaraffenland für die Schwarzkittel.
Anderes Wildfleisch Reh-Dam-Rotwild (Hirsche) ist nirgendwo betroffen, da sie ihre Nahrung nur über der Erde aufnehmen. Die Vorteile für den Verbraucher liegen bei Wildfleisch auf der Hand: Es kommt ein gesundes, schmackhaftes, nahezu cholesterinfreies Lebensmittel auf den Tisch, das es das ganze Jahr über und nicht nur im Herbst, gibt.
Rupp weist noch darauf hin, dass die Schweinepest, die auch auf Hausschweine (nicht auf Menschen) übertragbar ist, besonders in unseren östlichen Nachbarländern im Vormarsch ist und bei Erlegung eines Wildschweins bei der Versorgung ganz stark auf besondere Merkmale zu achten ist und der Schweiß (Blut) in den Röhrchen zu sammeln ist und an die entsprechenden veterinär medizinischen Ämter einzusenden.
