Bericht zur Jahreshauptversammlung 2022

Im Gasthaus „Hirsch“ in Herlikofen fand nach zwei Jahren Corona Auszeit wieder unsere Jahreshauptversammlung statt.

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Unsere Bläsergruppe eröffnete den Abend musikalisch mit dem Jagdsignal Begrüßung.

Nachdem Kreisjägermeister (KJM) und erster Vorsitzender Martin Lang die Anwesenden herzlich willkommen hieß und die Beschlussfähigkeit der Sitzung fest stellte, wurde zu Ehren der verstorbenen Mitglieder eine Gedenkminute eingelegt, der KJM bat die Versammlung sich dabei von den Plätzen zu erheben und die Bläser spielten „Jagd vorbei“.

Hauptthema war natürlich die Fertigstellung unseres Jahrhundert Bauprojektes am Schießstand Hölltal, nämlich die Fertigstellung durch unseren Verein und des Schützenvereines eines der modernsten und aktuellsten Schrotschussanlagen, weit über unsere Region hinaus. Der KJM und der zweite Vorsitzende Celestino Piazza, er ließ die ganzen vergangenen Jahre noch mal Revue passieren und berichtete von den vielen nicht im Voraus plan baren Vorkommnissen von der Finanzierung angefangen bis hin zu den Wetterwidrigkeiten, wobei beim Starkregen und Überschwemmung Erdrutsche mit samt einem Einsturz der Brücke alles zurück warfen und neu gemacht werden mussten. Trotzdem ist das Projekt komplett fertig und es wird kräftig Skeet- und Traptontauben und der Kipphase geschossen. Beide Vorsitzenden bedankten sich in diesem Zusammenhang für die Eigenleistungen beider Vereine, bei den Baufirmen Wolf und Bleicher und der Geschäft führenden Vorstandschaft und deren hervorragende Zusammenarbeit.

Schriftführer Christoph Wahl berichtet von insgesamt fünf Vorstandsitzungen in den vergangenen zwei Jahren, mehr konnten Pandemie bedingt nicht abgehalten werden, immer war TOP Nummer eins Schießstand Hölltal.

Pressewart Werner Rupp spricht zunächst als älteres Mitglied seine Hochachtung für die im Hölltal geleistete Arbeit besonders der beiden Vorsitzenden und des Schatzmeisters Jürgen Rupp aus.

Er betonte, dass bezüglich der Öffentlichkeitsarbeit der Jägerschaft jeder einzelne von uns gefordert ist und immer wieder darauf hingewiesen werden muss, was Jäger an aktivem Naturschutz, nicht nur an tausenden von Stunden in der Natur, auch finanziell, die der Allgemeinheit zu Gute kommen, leisten. Gerade durch die Jagd werden nicht jagdbare Wildtiere geschützt und können durch stark zu nehmende Prädatoren, wie Waschbär, Marderhund, Elster usw. vor einer fatalen Ausrottung bewahrt werden. Bezüglich Berichte im „Jäger“ B.Wttbg. wünscht er sich noch mehr Zusammenarbeit der verschiedenen Gruppen innerhalb der JV GD.

Jürgen Rupp Schatzmeister erläutert die Einnahmen und Ausgaben, sowie die erwirtschafteten Überschüsse der vergangenen Geschäftsjahre und betont, dass wir trotz mancher Schwierigkeiten eine positive Bilanz vorweisen können und sogar ein kleineres Darlehen zurückzahlen konnten. Die Mitgliederzahl liegt zur Zeit bei 438.

Bericht der Kassenprüfer: Philip Thumm stellt den Kassenprüfungsbericht vor und teilt mit, dass der Kassier stets für eine umfassende Auskunft, zur Zusammenarbeit bereit war und es bei der Prüfung keinerlei Beanstandung gab. Eine einwandfreie, übersichtliche und korrekte Kassenführung wurde im bestätigt.

Thomas Hägele Obmann der Bläsergruppe musste bedingt auch durch Corona die meisten Proben absagen ab und zu haben sie versucht, um nicht ganz aus der Übung zu kommen, im Freien zu proben. Trotzdem haben keine Bläser die Gruppe verlassen. Seit diesem Frühjahr läuft alles wieder normal und geplant ist wieder an der Hubertusmesse teilzunehmen. Als Nachfolger vom bisherigen Obmann wird Günther Wagner vorgeschlagen und  gewählt.

Sigbert Schönwälder Schießwart, berichtete von den Abläufen im Schießstand Kugel-und Schrot und meinte, dass sich bezüglich der Aufsichten und der entsprechenden Sicherheit, noch mehr Personal melden sollte, damit diese gesichert ist, dazu müssen noch Schulungen statt finden.

Steffan Weinhardt Hundewesen, Peter Fiebig Jugendwart und Stefan Herrmann, Digitale Medien, konnten nicht anwesend sein, über deren Arbeit berichtete der KJM.

Aussprache und Entlastung des gesamten Vorstandes. Mitglied Waldemar Schneider stellt den Antrag zur Entlastung des Vorstandes per Akkumulation, wobei diese einstimmig erfolgte.

Neuwahlen: Die meisten Vorstandsmitglieder stellten sich wieder zur Wahl und sind bereit ihr Ehrenamt weitere vier Jahre auszuüben. Ebenfalls durch Akkumulation wurde alle einstimmig gewählt.

Ihre Ämter nicht mehr ausüben wollten der Obmann für Biotophege Klaus Wacker, für ihn wurde Holger Jandl und Schießwesen, Sigbert Schönwäder, für ihn sein Sohn Dominik, gewählt.

Neu im Vorstand ist das Amt für Jugendwesen, zu jenem wurde Jonathan Wolf gewählt.

Unter TOP Verschiedenes stellten die Mitglieder Robert Frank und Dr. Michael Feuerle zwei Vereinsinterne Anträge über die per Abstimmung entschieden wurden.

Der KJM weist zum Schluss auf eine Anfrage darauf hin, dass für die Ausstellung einer Wildtierunfall Bescheinigung € 25,00 bei uns üblich sind, es aber keinen vorgeschriebenen Betrag durch die Behörde gäbe, es liegt also im Ermessen des einzelnen Jägers.

Gegen 23 Uhr schließt er die Sitzung.

 

Bericht von Werner Rupp