Bericht zum Garten-, Gold- und Gsälzfest 2021

Es hat schon Tradition, dass wir wieder mit großem Erfolg am Gmünder Garten, Gold und Gsälz-Fest ...

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...mit einem Diorama und Anschauungsmaterial rund um die Jagd, wo originalgetreu heimische Bäume, Pflanzen, Tiere und Wildarten über zwei Tage gezeigt wurden, teilgenommen haben. An beiden Wochenendtagen herrschte eitel Sonnenschein, so dass viele Besucher in den Stadtgarten kamen und sich mal wieder unter andere Menschen wagten.

Unser Zelt war zeitweise gerammelt voll hauptsächlich mit Familien die sich mit Fragen das Waidwerk betreffend nicht zurückhielten und immer eine passende Antwort erhielten. Von großem Interesse waren natürlich für Jung und Alt wieder die präparierten Wildtiere, wobei die Unterscheidung von Dachs, Waschbär, Marder, Iltis und Hermelin nicht nur manchen Kids etwas Mühe machte.

Im großen Ganzen muss man allerdings erfreulicher und lobender Weise sagen, dass das Wissen über Wild, Wald und Natur erstaunlicher Weise sehr, sehr gut ist. Die Umwelt Situation ist für viele eine wichtige Angelegenheit und wird immer wieder angesprochen. Auch hierüber konnten wir klärende Gespräche führen. Die heimische Flora und Fauna ist zumindest für die Besucher unseres Standes ein wichtiges Thema. Über Krankheiten, die man sich hauptsächlich durch Zeckenstiche, Borreliose und FSME holen kann bzw. wie sie verhindert werden können versuchte die Standbesatzung auch zu klären.

Wildschaden den hauptsächlich Wildschweine und Rehe durch Verbiss anrichten, wurde ebenso angesprochen. Dass man sich in Wald und Flur und den darin lebenden Wildtieren ruhig und mit Rücksicht verhalten sollte war allen bekannt.

Neben den vielen anderen Ausstellungsstücken hatten wir ein besonderes Highlight, nämlich einen sogenannten Perückenbock dekoriert, wo dann fast jeder fragte, was ist das für ein Reh. Es ist ein Rehbock (männlich) dessen Geweih mit abnormen Wucherungen bedeckt ist, die bis an den Äser reichen können. Perückengeweihe entstehen durch Ausfall des Sexualhormons als Folge von Verkümmerung, Verletzung oder krankhafter Zerstörung der Hoden.

Text und Bild von Werner Rupp